Raumgestaltung mit Wandfarben

von am 11. Juni 2012 in Renovierung

Raumgestaltung mit Wandfarben


Neue Wandfarbe verändert das Erscheinungsbild eines jeden Raumes. Gegenüber Putz und Tapeten ist ein neuer Farbanstrich einfacher durchzuführen und kann die Wahrnehmung eines Raumes sogar grundlegend verändern. Statt dem gewöhnlichen Einheitsweiß bedeuten eigene Wege bei der Wandgestaltung Individualität und damit maximales Wohlbefinden. Ungünstige Grundrisse, Raumhöhen und Lichtverhältnisse lassen sich gleichsam verbessern. Hier einige Tipps und Hinweise.

Räume mit Farbe vergrößern

So wirken Räume mit waagrecht ausgerichteten Mustern und dunklen Decken niedriger. Senkrechte Muster oder Farbstreifen mit einer hellen Decke kombiniert, lassen Räume dagegen höher erscheinen. Helle Seitenwände, die parallel auf eine farblich zurückhaltend gestaltete Wand (z.B. hellblau) zulaufen, lassen den Raum tiefer erscheinen. Helle Tapeten mit kleinerem Muster oder Unis haben ebenfalls einen positiven Effekt auf die Wahrnehmung Raumgröße. Als Grundformel gilt: Helle Farben lassen Räume größer erscheinen, während dunklere, wärmere Farben zwar ein Zimmer optisch verkleinern, jedoch auch für mehr Gemütlichkeit sorgen.

Welche Farbe?

Sparen sie nicht an der Farbe! Warum? Nur hochwertige Farben lassen sich glatt und gleichmäßig auf Putz oder Raufaser auftragen, decken gut, sind fleckenbeständig und abwaschbar. In der Regel werden für die Innenraumgestaltung meist Dispersionsfarben auf Wasserbasis verwendet. Vorteilhaft bei diesen ist, dass sie schneller trocknen und weniger riechen als Farben auf Lösungsmittelbasis. Spezielle Farben fürs Badezimmer- ebenfalls auf Wasserbasis- beugen die Bildung von Stockflecken und Schimmel vor, da sie Fungizide enthalten. Farben fürs Kinderzimmer sind idealerweise leicht zu reinigen.

Tragfähigkeit des Untergrundes prüfen

Vor dem Neuanstrich prüfen Sie bitte die Beschaffenheit des Untergrundes. Hinterlassen Wasserspritzer dunkle Flecken auf dem alten Farbauftrag, sollte vor dem Streichen eine Grundierung aufgetragen werden. Kreidiger, leicht zu erzeugender Abrieb deutet ebenfalls darauf hin, dass der Untergrund die neue Farbe nicht mehr tragen kann.

Anstrich durchführen

Vor dem Anstrich schützen Sie ihr Arbeitsumfeld mit einer Folie vor Farbspritzern. Kleine Löcher in der Wand sollten ausgebessert werden. Große Flächen werden mit einer Lammfellrolle gestrichen, die Übergänge und Ecken mit einem Pinsel. Mit einem Abstreifgitter, eingehängt in den Farbeimer, lässt sich die Farbmenge auf der Rolle dosieren. Kanten zwischen Wand und Decke werden zuerst gestrichen. Danach bearbeiten Sie die Flächen ausgehend von der Decke. Die Streichrichtung ist wichtig für ein gleichmäßiges Farbbild. Ohne zwischendurch neue Farbe aufzunehmen, verteilen Sie die Farbe auf einem Arbeitsabschnitt immer zuerst vertikal und dann horizontal.
Viele weitere Informationen und Anregungen zur Raumgestaltung mit Wandfarbe erhalten Sie hier!







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