Eine neue Fassade – darauf sollten Sie achten

von am 4. Juni 2012 in Renovierung

Eine neue Fassade – darauf sollten Sie achten

Die Fassade Ihres Hauses hat nicht nur eine ästhetische Ausstrahlung – sie bildet im Idealfall auch einen atmungsaktiven Wetterschutz und beugt der Auskühlung der Außenwände vor.
Durch eine gepflegte, hochwertige Optik erfährt Ihr Haus eine Wertsteigerung.
Zudem halten die guten Dämmeigenschaften einer fachgerechten Fassade in Zeiten steigender Energiepreise die Heizkosten im Rahmen.
Mittlerweile ist bei Neubauten das Niedrigenergiehaus nach den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) Standard. Bei Altbauten kann der im Vergleich zum Neubaustandard hohe Energieverbrauch durch geeignete Umbaumaßnahmen, z.B. durch eine Fassadenerneuerung, deutlich reduziert werden.

Denkmalschutz – was tun?

Sind Sie Besitzer eines Baudenkmals, so müssen Sie für eine geplante Änderung des Erscheinungsbilds Ihres Hauses bei der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde einen “Antrag auf denkmalschutzrechtliche Genehmigung” stellen. Für Ihre Mühen können Sie dann mit einem Baukostenzuschuss rechnen.

Damit die Fassade hält: Spezialdübel

Die neue Fassade muss sicher an der Hauswand befestigt werden, vor allem muss sie eine bestimmte Windlast aushalten. Für die effiziente Befestigung hält der Fachhandel spezielle Fassadendübel vor.
Diese gibt es in unterschiedlichen, auf die Beschaffenheit der Außenwände abgestimmte Formen. Ob Vollstein-Außenwände oder Werkstoffe mit Hohlkammern – für alles gibt es den passenden Dübel. Ausreichend lang sein und über ein optimal angepasstes Spreizteil verfügen müssen Dübel für den Verbau in Problembaustoffen mit Hohlkammern oder in Gasbeton.
Soll ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) montiert werden, so kommen für die Befestigung der Dämmung spezielle Tellerdübel zum Einsatz. Diese werden teilweise im Dämmstoff versenkt und pressen ihn fest auf seine Unterlage. Darauf kommt dann die Armierung (Armierungsputz und Gewebe) und schließlich ein Außenputz.

Das ist übel: Kältebrücken durch Fassadendübel

Achtung: ein Fassadendübel kann eine Kaltbrücke zwischen Fassade und Außenwand bilden, die von der Wetterschale (der äußeren Schicht der Fassade, z.B. einer Putzschicht mit Fassadenfarbe) bis in Mauerwerk reicht und so die Dämmeigenschaften erheblich einschränkt. Abhilfe könnte in einem solchen Fall eine Zwischenlattung schaffen.

Sicher aus Europa: Fassadendübel mit Zulassung zum Befestigen

Empfehlenswert sind Fassadendübel, die eine Technische Zulassung gemäß der “Leitlinie für die europäische technische Zulassung für Kunststoffdübel zur Befestigung von außenseitigen Wärmedämm-Verbundsystemen mit Putzschicht” (ETA) haben. Diese Zulassung erteilt die “Europäische Organisation für Technische Zulassungen” (EOTA).
Bei fachgerechter Verarbeitung erreichen Sie durch die Verwendung der Fassadendübel mit Zulassung zum Befestigen von Fassaden effektive und sichere Arbeitsergebnisse.
Wir hoffen, dieser Artikel konnte Ihnen bei der Auswahl eines geeigneten Fachbetriebs für Ihre Fassadensanierung behilflich sein! behilflich?







Print article