Mit einem Fertighaus Geld sparen
Ein Hausbau benötigt immer viel Geld. Zunächst muss ein Grundstück gekauft werden, danach muss der Bauherr die Kosten für den Entwurf und die Planung des Hauses übernehmen. Im nächsten Schritt muss er die Baumaterialien kaufen und schließlich die Handwerker bezahlen. Die Kosten, die so anfallen, sind erheblich. Die Summen, die so zusammenkommen, übersteigen die Möglichkeiten des durchschnittlichen Arbeitnehmers deutlich. Daher müssen die meisten Menschen einen Kredit aufnehmen, um den Hausbau durchführen zu können, den sie im Anschluss an die Bauarbeiten über viele Jahre hinweg zurückzahlen müssen. Eine sinnvolle Möglichkeit, um die Kosten des Hausbaus zu reduzieren, ist der Bau eines Fertighauses. Ein Fertighaus kann die Kosten ohne Qualitätsverlust deutlich senken.
Was ist ein Fertighaus?
Ein Fertighaus ist ein Haus, das aus industriell hergestellten Fertigteilen zusammengesetzt wird. Bei einem herkömmlichen Haus müssen beispielsweise die einzelnen Wände gemauert werden. Der Maurer benötigt für diese Aufgabe viel Zeit und entsprechend hoch sind auch die Kosten für diese Dienstleistung. Bei einem Fertighaus hingegen werden die Wände in einer Fabrik hergestellt. Die industrielle Fertigung ermöglicht es, die Teile deutlich günstiger herzustellen als bei einer individuellen Fertigung. Wenn die Teile ausgeliefert werden, müssen die Bauarbeiter diese lediglich miteinander verbinden, was deutlich weniger Zeit benötigt, als die Erstellung der Mauern durch einen Maurer. Auch andere Bauteile können durch die industrielle Fertigung kostengünstig hergestellt werden und müssen nur noch in das Bauwerk eingefügt werden. In der Summe wird für die Herstellung eines Fertighauses deutlich weniger Zeit benötigt, wodurch die Handwerkerkosten stark sinken. Ein weiterer Vorteil ist es, dass die Planung einfacher wird. Während beim normalen Hausbau jedes Haus individuell entworfen wird, können mit den Plänen für ein Fertighaus mehrere Häuser hergestellt werden. Der Bauherr ist so bei der Auswahl zwar an die verfügbaren Modelle gebunden, doch kann auch diese Rationalisierung die Baukosten deutlich senken. Das Fertighaus ist nicht nur günstiger, auch die Bauzeit verkürzt sich. So muss der Bauherr nicht nur weniger bezahlen, wenn er ein Fertighaus wählt, er kann auch früher einziehen.
Ein neuer Trend: Das Fertighaus aus Styropor
Ein neuer Trend beim Hausbau ist die Erstellung des Hauses aus Styropor. Styropor ist sehr leicht und so kann das Haus ohne schwere Baumaschinen hergestellt werden. Der Bauherr kann die Styroporblöcke sogar selbst zusammensetzen, sodass die Handwerkerkosten nochmals reduziert werden. Wenn man die Beschreibung des Styroporhauses bis hierhin liest, haben sicherlich viele Menschen Zweifel an der Eignung als Baustoff. Das Styropor ist zu weich und zu instabil, um ein Haus damit zu bauen. Aus diesem Grund wird das Styroporhaus in zwei Schichten gebaut. Zwischen diesen Schichten entsteht ein Hohlraum, der vor der Fertigstellung mit Beton aufgefüllt wird. So erhält das Styroporhaus seien Stabilität und Festigkeit. Ein weiterer Vorteil von Styropor als Baustoff besteht in den Eigenschaften hinsichtlich der Wärmedämmung. Da Styropor sehr gut für die Wärmedämmung geeignet ist, kann mit dieser Bauweise ein Haus gefertigt werden, das dabei hilft, die Heizkosten sehr gering zu halten. Das Haus aus Styropor hilft daher nicht nur dabei, die Baukosten niedrig zu halten, durch die geringen Heizkosten werden auch die Unterhaltskosten gesenkt. Außerdem hat der geringere Wärmebedarf auch positive Auswirkungen auf die Umwelt.






