Mehr Wohnkomfort im Gründerzeitbau: Energetische Fassadensanierung
Das Wohnen im Altbau hat seinen besonderen Reiz. Die Gründerzeitgebäude überzeugen mit hohen Wänden, kunstvoll gestalteten Decken und einem klassizistischen Flair. Doch oftmals sehen sich die Bewohner von Altbauten auch mit einem ungenügenden Sanierungsstand konfrontiert. Sie haben mit einer veralteten Außendämmung und schlecht isolierten Fenstern zu kämpfen, müssen sich mit einer heruntergekommenen Fassade abfinden und sind von einem ineffizienten Energieversorgungssystem abhängig. Was viele Altbaubesitzer nicht wissen ist, dass sich der Altbau in wenigen Schritten mit der Unterstützung eines Profis zum modernen Wohngebäude sanieren lässt. Das Gute dabei: im Rahmen der Energieeinsparverordnung werden solche Vorhaben durch zahlreiche Förderungsprogramme finanziell unterstützt.
Das energiesanierte Haus mit alternativen Energien betreiben
Hauptsächlich betrifft eine Altbausanierung die Fassade eines Gebäudes. Hier muss zumeist die Dämmung modernisiert werden. Soll gleichzeitig auch die Fassadengestaltung renoviert werden, so bieten sich dem Hausbesitzer unterschiedliche Möglichkeiten. Denkmalgeschützte Gebäude, die hohen Auflagen unterliegen und deshalb wenig Raum für bauliche Veränderungen bieten, werden zumeist mit sogenanntem Wärmeputz nachträglich gedämmt. Dieser kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden. Der Putz, dem Perlite und teils auch Styropor beigemischt werden, dient so nicht nur als effizienter Dämmstoff, sondern auch als Gestaltungsmittel, das nach Belieben farblich und strukturell angepasst werden kann. Altbauten, die nicht unter Denkmalschutz stehen, werden im Regelfall mit modernen Wärmedämmverbundsystemen gedämmt. Unter der Fassade wird hierbei ein Dämmsystem angebracht, das aus effizienten Dämmplatten besteht, die mit einer speziellen Dübeltechnik auf dem Mauerwerk befestigt werden. Diese Systeme sind besonders effizient, weil der Einbau mit einer Technik vollzogen wird, die nachhaltig Wärmebrücken verhindert. Werden WDVS verbaut, so besteht allerdings die Gefahr, dass sich der Dübelkopf später unter der auf der Außendämmung angebrachten Fassade abzeichnet – deshalb ist die Wahl des richtigen Dübels entscheidend. Werden speziell für die Montage von Dämmsystemen gefertigte Tellerdübel verwendet, steht einer schönen der Optik des Altbaus angepassten Stuck- oder Putzfassade nichts mehr im Wege.






