Von Ost nach West: Tipps zur Eingewöhnung
Trotz der Wende möchten immer noch viele Bürger im Osten Deutschlands in den Westen, weil sie dort bessere Chancen für ihr berufliches Fortkommen sehen. In der Regel sind die Löhne im Osten niedriger als die im Westen. Da aber auch der westdeutsche Arbeitsmarkt nicht mehr so viel hergibt, wie es vor einigen Jahren noch der Fall war, sollte sicherlich jeder, der einen solchen Umzug plant, zunächst einmal eine Stellung in Westdeutschland suchen. Wenn er diese gefunden hat, sollte er auch bedenken, dass die Lebenshaltungskosten, wie Miete und dergleichen im Westen höher sind als im Osten. Der Unterschied ist allerdings nicht mehr so gravierend, wie vor einigen Jahren noch. Eine Wohnung zu finden ist nicht allzu schwer, denn gerade zurzeit gibt es eine Menge Leerstände.
Was ist vor dem Umzug zu bedenken?
Wenn Arbeit und Wohnung im Westen gefunden sind, sollte der Umzuggenau geplant werden. Denn man zieht ja nicht eben um die Ecke, um vielleicht noch einmal zur alten Wohnung zurückzukehren, es muss alles auf einmal geschafft werden. Kurz vor dem Umzug sollte man ein paar freie Tage hintereinander nutzen, um die neue Wohnung zu renovieren. Wenn dies geschehen ist oder die neue Wohnung schon renoviert ist, sind sämtliche Angelegenheiten bezüglich der alten Wohnung zu regeln, nämlich
- Termin mit Vermieter bezüglich der Schlüsselübergabe absprechen
- Sperrmüll anrufen
- Möbel und Hausrat sortieren
- alle Abmeldungen tätigen.
Am Umzugstag muss dann die alte Wohnung komplett ausgeräumt werden, auch der Sperrmüll muss raus. In die neue Wohnungmitgenommen werden sollten nur die Sachen, die dort benötigt werden. Wenn alles erledigt ist, kann die Fahrt in die neue Heimat starten.
Ankunft in der neuen Wohnung
Direkt nach der Ankunft sollte mit dem Ausräumen des Möbelwagens und dem Einräumen in der neuen Wohnung begonnen werden. Je schneller alles steht, desto früher kann man mit dem Eingewöhnen beginnen. Dann sollte zunächst die neue Umgebung erkundet werden, die nahe gelegenen Geschäfte aufgesucht werden und vielleicht auch die Kneipe an der Ecke. Hier lernt man schnell neue Nachbarn kennen. Eine gute Möglichkeit ist natürlich auch, dass man im Hause herumgeht, sich vorstellt und die Hausbewohner zu einem kleinen Umtrunk und zum Kennenlernen einlädt. Kinder haben es in der Regel einfach, sie knüpfen schnell neue Kontakte.






