Die Risikobabsicherung durch eine Gebäudeversicherung

von am 2. Juli 2012 in Versicherungen

Die Risikobabsicherung durch eine Gebäudeversicherung

Mit einer Gebäudeversicherung schützt man alle Gebäude, die in dem Versicherungsvertrag bezeichnet sind, wie Gebäude, Nebengebäude und Garagen. Möchte man beispielsweise sein Gartenhaus mit versichern, so bedarf das einer gesonderten Vereinbarung, die im Vertrag vermerkt sein muss. Teilweise ist es auch möglich, Zubehör mitzuversichern.

Risiken allein oder in Kombination versichern

Wer eine Gebäudeversicherung abschließt, der versichert einzelne Risiken separat oder aber in Kombination. So kann man sich, gegen Brand, Leitungswasser, Sturm und Hagel versichern, wer es dann ganz sicher haben möchte, der versichert sich zusätzlich noch gegen Elementarschäden. Man kann, wenn man möchte, in seine Gebäudeversicherung auch mit einbeziehen eine Versicherung gegen Überspannungsschäden an Gebäudebestandteilen. Dazu zählt beispielsweise eine Heizungsanlage oder eine Klimaanlage. Hat man sein Gebäude bei einer Bank finanziert, dann verlangen diese oftmals eine Gebäudefeuerversicherung, um das Darlehn abzusichern.

Die Gebäudeversicherung ist dynamisch

Wenn man davon spricht, dass die Versicherung des Gebäudes mittels eines gleitenden Neuwertfaktors dynamisiert ist, dann meint man nicht mehr, als das sich die Versicherung der Wertentwicklung des Gebäudes anpasst. Als Versicherungsnehmer ist man selbstverantwortlich für die Gebäudeversicherung, so hat man dafür Sorge zu tragen, dass man eine ausreichende Versicherungssumme im Vertrag gezeichnet hat, damit man nicht unterversichert ist.
Entsteht ein „Totalschaden“ des Hauses, dann erhält der Versicherungsnehmer zunächst eine Auszahlung von dem Zeitwert des Hauses zu der bestehenden Neuwertversicherung. Weist man den Wiederaufbau des zerstörten Hauses nach, dann wird die Differenz zum Neuwert erstattet.

Die Kriterien einer Gebäudeversicherung

Um die Höhe der Versicherungsprämie, sowie die Risiken für das Gebäude einzuschätzen, bedarf es einiger Kriterien, wie die Bauartklasse, die Art des Daches und der Standort des Hauses. Gerade bei der Leitungswasser-, der Sturm und der Elementarversicherung bestehen Risikozonen, die relevant sind, für die Beitragsberechnung. Dieser Ort spielt teilweise auch eine Rolle bei der Wertermittlung des Hauses. Ebenfalls fließen die Nutzung des Gebäudes sowie die Ausstattung mit ein.

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