Einen Kindergartenplatz beantragen – Tipps
von Johannes
am 22. Dezember 2011
in Umzug
Anmerkungen: Für die soziale Kompetenz eines Kindes ist es wichtig, das Miteinander mit anderen Kindern zu erlernen. Auch das Gruppengefüge und die Möglichkeiten des Lernens lassen sich zu Hause nicht so fördern, wie im Kindergarten.
1
Je nachdem, wie viele Kindertagesstätten es gibt, muss der Platz schon recht frühzeitig beantragt werden. Wie lang die Wartezeiten genau sind, ist in den einzelnen Einrichtungen zu erfragen.
2
Auf dem Jugendamt (oder das jeweilige Amt, welches für die Kindertagesstätten zuständig ist) kann eine Liste mit allen Kindergärten der Umgebung angefordert werden.
3
Am besten, man sucht sich einige in der Nähe aus und ruft diese an, ob die Möglichkeit auf einen Kindergartenplatz besteht. Wird dies verneint, kann direkt der nächste telefonisch kontaktiert werden.
4
Besteht die Möglichkeit, kann ein Termin vereinbart werden, um die
Einrichtung zu besichtigen. Bei diesem Termin können auch gleich die notwendigen Formulare ausgefüllt werden.
5
Es kann sein, dass trotz der ausgefüllten Formulare kein Anspruch auf einen Platz besteht, bis die schriftliche Zusage vorliegt. Deswegen sollte evtl. mindestens ein “Ausweichkinderkarten” ausgewählt und auch dort das Antragsformular ausgefüllt werden.
6
Selbst eine Anmeldung des Kindes noch während der Schwangerschaft ist keine Garantie auf einen Kindergartenplatz. Deswegen sollten stets Alternativen im Auge behalten werden.
7
In einigen Städten ist es auch möglich, die Anmeldung direkt vom Jugendamt aus zu tätigen. Dort werden ungefähr drei Wunschkindergärten angegeben und jeweils die Anträge dafür ausgefüllt. Eine Garantie auf den Platz gibt es hier auch nicht.
Tags: Bürokratie, Familie, Kinder, Kinderbetreuung, Kindergarten, Mensch&Gesellschaft
Print article